Zu diesem Ergebnis jedenfalls kommt Finanz-Guru u. Bestseller-Autor* Gerhard Kurtz in seinem soeben erschienenen sensationellen Österreich-Report - siehe Abb. rechts. Von den dort behandelten 1001 einschlägigen Belegen u. Beispielen hier aus Platzgründen nur eine ganz kleine Auswahl:
Früher gab es in D jede Menge Gastarbeiter aus A, heute wieseln
Kellner, Zimmermädchen u. Küchenhilfen aus Sachsen u. Thüringen durch die Tiroler Gastronomie und sind der staunenden einheimischen Kundschaft zu Diensten. Mit der Kaufkraft der Piefkes gehe es offenbar bergab, meldet die örtliche Boulevardpresse.
Bei allen wichtigen Wirtschaftsdaten, vom
Wachstum über die Neuverschuldung bis
zur Arbeitslosenrate, hat A in diesem Jahr 2005 gegenüber D die besseren Ergebnisse erzielt. (Zum Beweis verrät der Autor in seinem Report, wo und wie Sie in Felix Austria noch einen Job zwischen Tiefgarage u. Chefetage finden!)
Das
Land, das die D-Mark und das Wirtschaftswunder möglich machte, ist - so ein
Originalzitat von Dr. Angela Merkel sowie Prof. Hans-Werner Sinn vom IFO-Institut - "
defacto bankrott". Die Stunde des Offenbarungseides könnte nur noch von einer bürgerlichen Regierung hinausgeschoben werden - doch die ist angesichts der roten Mitregenten nicht mehr in Sicht.
Auch die derzeitige österreichische Regierung hatte grosse Anfangsprobleme,
doch
sie schaffte am Ende, was den Deutschen zwar vor ihrer letzten Wahl genauso versprochen war, doch sich angesichts des späteren Koalitions-Tohuwabohus nicht mehr realisieren liess:
einen glanzvollen Turn-around.
Alles deutet darauf hin, dass die supererfolgreiche österreichische Mitte-rechts-
Regierung nicht so schnell wieder abgewählt wird. Derweil befindet sich
D auf dem direkten Weg zum Sozialismus - zukünftige Wähler neigen überwiegend nach links-Mitte und auch die Politiker passen sich in ihren Positionen dem linken Bedarf an. Niemand wird es Ihnen daher verübeln,
wenn Sie Ihren Filius zum Studium nach Wien, Graz, Innsbruck oder Salzburg schicken - dort kann er übrigens
alsbald einen Studienplatz auch in Numerus-Clausus-Fächern beanspruchen, wie soeben der Europäische Gerichtshof entschied!
Wo würden Sie ein neues Unternehmen gründen: Im
Bürokratie-Dorado D, wo z.B. die Relikte Gewerbesteuer sowie Soli nicht totzukriegen sind und in Gedanken immer noch zur Körperschaftsteuer (= Einkommensteuer für Unternehmen) hinzugerechnet werden müssen oder im
Steuerparadies A, wo es bei 25% Körperschaftsteuer bleibt und Sie sogar
noch über einen Nachlass verhandeln können (wir sagen, wie's geht und wer zuständig ist!).
Wo würden Sie als Privatier am liebsten leben und
Ihre Zins- oder Dividenden-Coupons verzehren: In D, wo Sie diesbezüglich die volle Einkommen-Steuerprogression trifft, die Abschaffung jedweder Vergünstigung (z.B. Spekulationsfrist) in Vorbereitung ist und obendrein vom roten Koalitionspartner eine Reichensteuer draufgeschlagen werden soll - oder
in A, wo mit einer Kapitalertrag-Flattax von 25% alles abgegolten ist,
sogar die spätere Erbschaftsteuer? 25% Flattax- und Erbschaftsteuerabgeltung treffen selbst für die Mieteinnahmen Ihrer Villa am Wörthersee zu (wir nennen die günstigsten Kaufquellen!), sofern Sie diese über eine österreichische Privatstiftung laufen lassen.
Apropos: Über die tolle Einrichtung der
österreichischen Privatstiftung werden jeden Tag neue Wunderdinge verbreitet. Nur den Trick, wie man die hohen Gründungs- u. Verwaltungskosten dieses Steuerspar-Vehikels wegkriegt, hat noch keiner gefunden - ausser einem. Autor Kurtz kennt
einen Dreh, wie man die Stiftung aus A mit einer 1 Pfund-Co. Ltd. aus GB mixt und schliesslich nur noch die Peanut-Gebühren für letztere bezahlt.
Nochmal zur
Zinsversteuerung in A: Die 25%ige
Endabgeltungs-Flattax ist Ihnen immer noch zu hoch? Es geht auch
ganz ohne Abgaben. Lesen Sie alles über die
völlig legale Kurtzsche P ... oder E ... Methode. Sie müssen nur den richtigen Spruch draufhaben (Know-how u. Tools kriegen Sie von uns!), dann werden die örtlichen Banker keine Miene verziehen ... Ach ja, Österreich hilft sogar, um der
neuerlich drohenden deutschen Bürgerversicherung zu entkommen, die in Wahrheit eine Art Kapitalistenabgabe auf dem Umweg über die Krankenkassenbeiträge ist!
Nachdem Ludwig Erhards Bankgeheimnis-Gesetz am 1.4.05 gegen Eichels Konten-Schnüffel-Paragraphen à la Kim ausgetauscht wurde, schulden Sie es sich und Ihren Lieben,
sämtliche Bankverbindungen in D zu kappen und woanders neu sowie 100% zukunftssicher zu errichten. Aber möglichst ohne auf ein "Auslandskonto" auszuweichen, wie sie z.B. in CH, FL, L usw. angeboten werden und jeden Steuerfahnder sofort hellhörig machen würden.
In A gibt es Zonen, eine davon fängt mit J an,
wohin Sie
bis vor kurzem nicht nur unter deutscher Tel.-Vorwahl anrufen und Briefe mit deutscher PLZ versenden durften, sondern, und das wird auch weiterhin so bleiben, ein deutsches (jawohl: deutsches, d.h. mit deutscher Bankleitzahl u.a.m. versehenes!) Konto eröffnen können. Das ist z.B. hilfreich, falls Sie Gewerkschaftsboss oder Vorsitzender einer Linkspartei sind und es sich nicht leisten können, mit einem Auslandskonto erwischt zu werden. Trotzdem
unterliegt das Konto in J. nicht den deutschen Schnüffel-, Schufa-Bevormundungs- bzw. Kapitaltransfer-Meldepflicht-Bestimmungen - egal, ob Sie Ihre Knete hin- oder zurücküberweisen.
Noch mehr Mysteries gefällig? Bitte sehr: Nicht Amerika, sondern
A hat die einzige wahre Weltwährung erfunden, die sogar den Dollar hinsichtlich Lebensdauer u. Vertrauen um Längen schlägt. Und zwar
schon 1741 - ein halbes Jahrhundert vor Uncle Sams Zahlungsmittel. Und dieses globale Geld wird
immer noch produziert sowie in
aller Herren Länder exportiert - reicht's mal nicht, können Sie bei Ebay Reserven ersteigern.
Angesichts eines derartigen finanzpolitischen Vorbilds
durch Vater Staat fühlt sich natürlich
auch das einzelne österreichische Kreditinstitut zu Höchstleistungen herausgefordert. So weist Ihnen Autor Kurtz in seinem Meisterwerk eine Sparkasse nach, wo Sie noch
ein richtiges Nummernkonto eröffnen und hinfort Ihre Halterschaft per Fingerabdruck belegen können ("Goldfinger-Konto").
Ansonsten haben Sie in A die
Auswahl zwischen über
5000 Banken u. Sparkassen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Damit Sie nicht an die falsche Adresse geraten, nennt Ihnen Kurtz die
Top Ten in Austria, die Ihnen die
höchste Kompetenz, die
erfolgreichsten Anlagevorschläge und last not least die
beste Einlagensicherung bieten. Alle zehne eignen sich nicht nur
im Zusammenhang mit der eigenen Österreich-Wohnsitznahme, sondern
auch, falls Sie erst mal nur Ihr Geld vorausschicken - beides wird bereits von unzähligen Ihrer Landsleute vorexerziert. (Wer sich aus Ihrer Bananenrepublik nicht entsprechend rückversichert, ist selber schuld!)
Doch was passiert mit Ihrem ggf. in A deponierten
Vermögen, wenn Sie das Zeitliche segnen? Sperrt Ihr dortiger Banker wie daheim in D üblich erst mal Ihr Konto und informiert dann Ihr zuständiges Finanzamt? Nein,
der Banker in A wird schweigen wie ein Grab und Ihr sauer Erspartes nur an den herausrücken, den Sie per Vertrag oder Testament dafür vorgesehen haben, auch wenn es nicht der Ehepartner ist, sondern ein Lover oder sogar - huch! - ein gleichgeschlechtlicher.
Sollte Ihre Wohnsitzverlagerung in das bessere Deutschland daran scheitern, dass Sie sich das Theater mit dem Umzug, die Suche nach einer neuen Wohnung, die Umschulung Ihrer Sprösslinge usw., usf. nicht antun möchten,
finden Sie im Report eine Relocation-Firma, die Ihnen sämtliche diesbezüglichen Probleme bis hin zur Einbürgerung abnimmt. Desgleichen benennen wir Ihnen eine Unternehmens-Standort-Agentur, die
Ihnen bei Ihrer Firmenverlagerung bzw. Firmen-Neugründung hilft. Damit Sie vorausplanen können, zeigen wir Ihnen
auf einer Landkarte von A, welche 10 Regionalstandorte Ihrem Unternehmen die besten Chancen bieten. Zitat eines bereits erfolgreich Beratenen: "Österreich kann auf ein gutes Arbeitsklima verweisen - Streiks werden in Sekunden gemessen. Für uns als Global Player ist Lieferzuverlässigkeit von eminenter Bedeutung" - gezeichnet OPEL. Ähnliche Dankschreiben gibt‘s von BMW, Nestlé, Siemens, Chrysler, Sony, Hewlett Packard und, und, und.
Während in D der Immobilienmarkt stagniert und die
Preise verfallen,
wird A von einem wahren Run auf seine Villen und Eigentumswohnungen durch betuchte Ausländer heimgesucht. Als
EU-Bürger dürfen Sie problemlos einwandern und sich einkaufen - solange es um die Errichtung eines Erst-Wohnsitzes geht. Nur Ferienwohnsitze können reglementiert werden. Der Kurtz-Report sagt, wo was geht und mit wem Sie verhandeln müssen - die entsprechenden Telefonnummern sind angegeben.
Auch ein Blick in die Geschichte lehrt uns einiges -
z.B. dass
A und D nicht nur einmal einen gemeinsamen Staat bildeten, sondern deutlich öfters. Dass dabei A
nicht immer das kleine Anhängsel vom grossen D war, sondern oftmals das genaue Gegenteil. Dass die Ösis
viel mehr Erfahrungen mit den Türken sammeln konnten als die Deutschen, so beschränkt sich der entsprechende Kontakt von D auf 3 Millionen anatolische Gastarbeiter, während A auf
3 Jahrhunderte voller Kriege mit blutrünstigen Türkenheeren zurückblickt. Damit man letztere nicht vergisst, wird der abgeschlagene Kopf eines ihrer besiegten Oberbefehlshaber, Kara Mustafa Pascha, im Historischen Museum von Wien bis dato aufbewahrt!
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Allein 4 Buchtitel im Kult-Verlag Hoffmann & Campe, für den schon Heinrich Heine schrieb.
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